Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income

 

Die Shedlin Capital AG hat die Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income GmbH & Co. KG emittiert. Nach der Insolvenz der Shedlin Capital AG fragen sich besorgte Anleger, wie es mit dem Shedlin Infrastructure 1 Fonds weiter geht. Viele Anleger wollen ihre Beteiligung auflösen und ihr Geld zurück haben. Geht das?

Was macht Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income?

Der Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income Fonds wird sich mittelbar an einer oder mehreren Photovoltaik-Anlagen in Europa beteiligen. Aktuell wird Bulgarien als Hauptzielstandort gesehen. Parallel sollen weitere Photovoltaikanlagen an den Standorten in Europa ausgewertet und vorbereitet werden.

Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income ist Eigenkapitalfonds

Der Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income Fonds ist auf unbestimmte Zeit errichtet. Anleger können das Geschäftsverhältnis mit einer Frist von 6 Monaten zum Jahresende, erstmals zum 31.12.2021, kündigen. Das Geschäftsvolumen der Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income Fonds beträgt 16 Millionen Euro. Es wird vollständig aus dem Eigenkapital der Anleger finanziert. Die Aufnahme von Fremdkapital ist nicht geplant.

Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income mit hohem Risiko

Die Beteiligung an einer in dem Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income Fonds ist eine unternehmerische Beteiligung, der schon allein deshalb das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Der Start war alles andere als Erfolg versprechend. In dem Jahresabschluss zum 31.12.2012 wird ein Jahresfehlbetrag von 1.737.406,91 Euro von den Kapitalanteilen der Kommanditisten abgeschrieben. Probleme soll es auch mit der Einspeicher-Vergütung in Bulgarien geben. Für sicherheitsorientierte Anleger ist diese Beteiligung jedenfalls denkbar ungeeignet. Als solche ist sie aber von den Vermittlern verkauft worden.

Falschberatung gewährt Schadensersatzanspruch

Ein Anlageberater muss seine Kunden umfassend und individuell beraten. Er muss auf alle Risiken hinweisen. Er muss anleger- und anlagegerecht beraten. Ansonsten liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eine Falschberatung vor. Wenn ein Anleger falsch beraten wird, hat er einen Schadensersatzanspruch. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Infrastructure 1 European Solar Income Fonds nicht gezeichnet.

22.06.2015

Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Infrastructure 1 European Solar Income Fonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.